Wohnungssanierung ohne Stress: Was Vermieter wissen sollten

Eine Sanierung kann den Wert Ihrer Immobilie und damit auch mögliche Mieteinnahmen enorm steigern. Doch sie ist nicht nur mit enormen Kosten verbunden, sondern bedarf auch einiges an Zeit und Planung. Wir haben für Sie wichtige Tipps zusammen gestellt, die Sie bei der Sanierung beachten sollten.
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Manch eine Wohnung ist schon etwas in die Jahre gekommen und könnte durchaus gründlich überarbeitet werden. Doch der zu erwartende Stress, der Zeitaufwand und die Befürchtung, dass Sie damit sehr beschäftigt sein werden, auch wenn Sie gar nicht selbst Hand anlegen, halten viele Eigentümer von einer Sanierung ab.

Die größten Herausforderungen einer Sanierung sind:

• Verfügbare und qualifizierte Handwerker zu finden
• Vergleichbare Angebote zeitnah zu erhalten
• Die Gewerkeübergreifende Handwerkerkoordination
• Fehlende Bauexpertise und damit verbunden die Angst, etwas falsch zu machen

Dabei existieren bereits digitale Lösungen, die die notwendigen Prozesse bei der Wohnungssanierung enorm vereinfachen.

Wann handelt es sich um eine Renovierung, Modernisierung oder Sanierung?

Die Zuordnung einzelner Baumaßnahmen zu den Bereichen Renovierung, Modernisierung und Sanierung ist nicht immer ganz einfach, denn im Rahmen einer Renovierung können durchaus die gleichen Bauleistungen gefragt sein wie bei einer Sanierung.

Sanierung, Modernisierung oder Renovierung?

Im Volksmund wird zwischen den Begrifflichkeiten oft kaum unterschieden. Eine Sanierung umfasst aber weit größere Maßnahmen als eine Renovierung oder Modernisierung.

Doch eine Sanierung geht weit über den Rahmen einer Renovierung hinaus. Damit sind nur Arbeiten gemeint, die dazu dienen, altersgemäße Abnutzungserscheinungen und Gebrauchsspuren zu beseitigen und den Nutzwert eines Objektes zu erhalten. Um eine Sanierung handelt es sich, wenn außerdem Schäden zu beheben sind und das Niveau der Ausstattung und damit auch der Wert auf ein höheres Niveau steigen. Eine Sanierung vereint Elemente von Modernisierung und Renovierung. Eine Modernisierung liegt vor, wenn das Ziel der Baumaßnahmen nur die wertsteigernde Verbesserung des Gebäudestandards ist, ohne dass gleichzeitig Reparaturen nötig wären.

Wie unterscheiden sich einzelne Sanierungsformen?

Unter dem Oberbegriff der Sanierung versammeln sich verschiedene Formen mit unterschiedlichen Inhalten und Zielsetzungen.

Die Sanierung älterer Wohngebäude konzentriert sich auf vier wesentliche Bereiche:

  • Instandhaltungsmaßnahmen zur Behebung von Abnutzungs- und Altersschäden
  • Baumaßnahmen zur Anpassung an aktuelle technische Standards und Bauvorschriften
  • Sanierung zum Zweck der Senkung von Betriebskosten
  • Modernisierung und Umbauten wegen veränderter Ansprüche an die Nutzung

Die Innensanierung von Wohnungen befasst sich nur am Rande mit energetischen Sanierungen oder Maßnahmen zur Reduzierung von Betriebskosten, denn die finden üblicherweise außerhalb der Wohnungen statt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Sanierung einer Wohnung?

Eine Sanierung ist immer dann sinnvoll, wenn Sanierungsbedarf und Leerstand zeitlich zusammentreffen. Ein neues Bad und eine neue Einbauküche sind nur schwer einzubauen, wenn die Räume bewohnt sind. Sind sie das vorübergehend einmal nicht, ist das genau der richtige Zeitpunkt, um eine Sanierung anzugehen. Das gilt besonders, wenn die Wohnung unerwünscht leer steht.

Eine umfassende Sanierung des Innenausbaus steigert nicht nur den Wert der Immobilie, sondern erhöht auch direkt die Chancen, gut zu vermieten oder zu verkaufen. Eigentümer, die ihre Wohnungen selbst bewohnen, haben dagegen oft ganz andere Gründe, eine Sanierung vornehmen zu lassen. Eine Sanierung in Verbindung mit einem Umbau, der veränderten Lebensumständen Rechnung trägt, erfolgt natürlich am besten zeitnah zu diesen Ereignissen. Vielleicht wird ein Kinderzimmer gebraucht oder die Kinder sind eben ausgezogen und die Eltern wünschen sich nun einen Raum für ihr Heimkino und eine Wellnessoase im Badezimmer. Nicht selten ziehen auch pflegebedürftige Angehörige ein, wenn die Kinderzimmer sich gerade geleert haben. Dann ist es umso wichtiger, schnellstens Barrierefreiheit zu schaffen und einen seniorengerechten Badumbau vorzunehmen.

Sanierung kann sich lohnen

Durch eine umfassende Sanierung ist es möglich, den Wert der eigenen Immobilie zu steigern. Mit gezielten Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz lassen sich zudem die Kosten in der Nebenkostenabrechnung verringern.

Wer ist der richtige Ansprechpartner für Sanierungswünsche?

Digitale Plattformen, wie z.B. die von Doozer.de, sorgen dafür, dass Sie alle Handwerksbetriebe, die für Ihr Vorhaben nötig sind, in einem Arbeitsgang ansprechen können. Sie finden mit wenigen Klicks Unternehmen aller Gewerke, die bei Sanierungen im Innenausbau zum Einsatz kommen und können diese direkt beauftragen. Ob Sie eine Modernisierung des Badezimmers planen, neue Fußböden wünschen oder eine ganze Wohnung sanieren lassen wollen, spielt überhaupt keine Rolle. Doozer bringt Sie in Verbindung mit Generalunternehmern, die sich auch um die Koordination der einzelnen Gewerke kümmert.

Folgende Gewerke können direkt beauftragt werden:

  • Badsanierungen
  • Küchensanierungen
  • Malerarbeiten
  • Tischlerarbeiten an Fenstern und Türen
  • Parkett- und Fußbodenarbeiten
  • Heizung- & Sanitärarbeiten
  • Elektroarbeiten

Welche Auswirkungen der Corona-Pandemie können Sanierungsvorhaben betreffen?

Im Vergleich zu anderen Branchen ist das Bauhandwerk wenig beeinträchtigt von Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus. Stellenweise muss die Anzahl der gleichzeitig in einer Wohnung tätigen Handwerker reduziert werden, um das Abstandsgebot einzuhalten. Es kann außerdem zu Lieferschwierigkeiten bei Baumaterial kommen. Auch wenn alle Beteiligten bemüht sind, flexibel auf Verzögerungen und Erkrankungen von Arbeitskräften zu reagieren, sind Änderungen des Zeitplans nicht auszuschließen.

Juristisch sind die Folgen einer Pandemie für Bauarbeiten noch nicht sicher zu bewerten. Weitgehend einig sind sich die Experten, dass es sich bei der Pandemie um höhere Gewalt handelt. Das bedeutet, ein Auftragnehmer, der deshalb einen Termin nicht einhalten kann, ist schuldlos und hat diesen Umstand nicht zu vertreten. Damit trifft den Auftragnehmer auch keine Schadensersatzpflicht. Trotzdem ist er verpflichtet nachzuweisen, dass eine eingetretene Verzögerung tatsächlich durch die Pandemie begründet ist. Wenn Sie für sich oder Ihre Mieter während der Wohnungssanierung ein Ausweichquartier benötigen, beachten Sie bitte auch, dass Hotels geschlossen sein können. In diesem Fall ist ebenfalls damit zu rechnen, dass die Nutzung von Zweit- und Ferienwohnungen untersagt ist.

Coronavirus

Die Corona-Pandemie hat Einfluss auf verschiedene Wirtschaftszweige. Wir haben für Sie eine hilfreiche Checkliste über Rechte und Pflichten als Vermieter während der Corona-Krise zusammengestellt.

Was ist außerdem wichtig für Auftraggeber?

Bevor eine Sanierung in die Planungsphase geht, sollte sich der Eigentümer grob über sein Budget im Klaren sein. Natürlich steht der konkrete Finanzierungsbedarf erst nach dem Vorliegen der Sanierungsangebote fest, doch eine gewisse Größenordnung muss als Grundlage der Überlegungen vorhanden sein. Damit lässt sich der mögliche Umfang der Sanierungsarbeiten eingrenzen.

Wollen Sie eine Wohnung vollständig sanieren lassen, ist ein Mieterwechsel im Rahmen einer Neuvermietung der ideale Zeitpunkt. Sanierungsarbeiten in bewohnten Räumen sind eine erhebliche Beeinträchtigung, auf die Mieter nicht nur mit Verstimmung, sondern auch mit einer deutlichen Mietminderung reagieren dürfen.

Fazit

Haben Sie Wohnungen mit Sanierungsbedarf, bieten digitale Plattformen wie Doozer Ihnen eine unkomplizierte Lösung, um mit allen verfügbaren Handwerkern auf einmal Kontakt aufzunehmen. Sie müssen nicht lange telefonieren, bevor Sie eine Firma finden, die Zeit für Ihr Vorhaben hat. Auch eine Begehung der Wohnung durch einen Handwerker ist nicht notwendig, um ein Angebot zu erhalten. Damit sparen Auftraggeber und Auftragnehmer wertvolle Zeit und minimieren zudem Ansteckungsrisiken in Zeiten der Pandemie.

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